Funi - von uns anfangs liebevoll als "Hasenfuß" bezeichnet :-)
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Funi - wie der Name schon sagt, ein feuerroter Fuchs - kam mit seinen 22 Lenzen im Frühsommer 2005 zu uns. |
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"Eigentlich" sollte er ja nur über den Sommer bleiben, weil sein Frauchen einige Monate im Ausland arbeitete. Die Stute, mit der er seit vielen Jahren zusammenstand, sollte während dieser Zeit gedeckt werden und kam zu einem befreundeten Zuchtbetrieb. |
An seinem ersten Abend unter den vier fremden männlichen Artgenossen hat Funi unser gesamtes Dorf unterhalten. Jede wahrlich nicht aggressive Annäherung wurde laut trompetend kommentiert. Obwohl er bereits unter dem persönlichen Schutz des 'Kasperkopps' stand, schien ihm die Situation furchteinflössend.
Schon am nächsten Morgen war der Spuk vorbei. Die Sicherheitsabstand, den Funi zu den anderen Wallachen einhielt, war merklich geschrumpft. Und auch das Spielen und die gegenseitige Massage ließen nicht lange auf sich warten.
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Inzwischen hat Funi von allen Wallachen hier den geringste Respekt vorm "Boss". Sie toben, sie spielen, und manchmal stibitzt er sogar von seinem Haufen noch rasch ein Möhrchen, bevor er sich an seine eigene Ration macht. Er ordnet sich im Rang gerne völlig unter und genießt sichtlich, damit alle Verantwortung abgegeben zu haben und sich nur den schönen Dingen des Lebens widmen zu können. |
Unter dem Sattel soll er laut seiner Besitzerin alles andere als einfach sein. Situationen, in denen er panisch durchging, kennt sie zur Genüge. Und kam strahlend zurück, nachdem sie Funi nach monatelanger Reitpause einfach einmal sattelte und losritt. So ausgeglichen habe sie ihn seltenst erlebt (wir schreiben dies insgeheim natürlich gerne den Haltungsbedingungen zu).
Der Sommer, der Funi's Urlaubszeit werden sollte, ist vergangen, auch der folgende Herbst und der Winter. Er ist noch immer unser Gast und wird es hoffentlich auch bleiben. Es ist eine große Freude, zu sehen, wie glücklich er ist.
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